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Abenteuerfahrten mit Huskys

Hundeschlitten Reisen vom Spezialisten

Hundeschlittentouren sind eine beliebte Aktivität in den skandinavischen Ländern, wo die eisige Wildnis eine perfekte Kulisse für dieses traditionelle Erlebnis bietet. Reisende pilgern in die Regionen Nordnorwegens, Schwedens und Finnlands, um die einzigartige Erfahrung zu machen, von einem Schlittenhundeteam durch die verschneiten Landschaften gezogen zu werden. Die Touren bieten den Besuchern die Möglichkeit, die atemberaubende nordische Natur aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. Ob durch die stille Schönheit verschneiter Wälder oder über die unendlichen Weiten zugefrorener Seen – die Fahrt auf einem Hundeschlitten ist ein unvergessliches Abenteuer. Zudem ermöglichen die Touren den Teilnehmern, in die reiche Kultur und Geschichte der Samen und anderer indigener Völker Skandinaviens einzutauchen, die diese Art des Transports seit Jahrhunderten nutzen. Viele lokale Anbieter haben sich auf Hundeschlittentouren spezialisiert, um den Besuchern ein authentisches Erlebnis in der majestätischen skandinavischen Wildnis zu bieten und ihre Kultur aufrecht zu erhalten.

ab/bis Zürich
Highlights: Wunderschöne winterliche Landschaft , Eindrückliche mehrtägige Huskysafari , Einzigartiges Erlebnis
Icon calendar7 Tage / 6 Nächte
Hotel Iso-SyöteHotel RatingHotel RatingHotel Rating
Preis auf Anfrage
Iso-Syöte
Das Hotel Iso-Syöte und seine gemütlichen Blockhäuser befinden sich zuoberst auf dem Fjell, mit einer wunderbaren...

Reisebericht von unserer Spezialistin Claudia Crugno

 

Als ich vor 16 Jahren auf meiner ersten Finnlandreise lautlos auf einem Hundeschlitten durch tief verschneite Landschaften zog, war es um mich geschehen: Ich hatte mich unsterblich in den Norden verliebt. Noch heute ist eine Hundeschlitten-Safari, egal ob nur als Tagesausflug oder mehrtägig von Hütte zu Hütte, ein Muss für jede meiner Lapplandreisen. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man «sein Team» von ca. 4–6 Alaskan Huskys vor den Schlitten spannt und sie vor Vorfreude jauchzend, aufgeregt umherspringen. Wenn man dann endlich das «Go» gibt, ziehen sie mit aller Kraft an der Leine und man beginnt über den Schnee zu gleiten. Dabei werden sie ganz still und übrig bleibt nur noch das Hecheln der Hunde und das Knarren des Schlittens in der kristallklaren, kalten Luft.

 

Mein Tipp: Buchen Sie zu Beginn Ihres Aufenthalts eine kürzere Tagestour von ca. 2 Stunden, um ein Gefühl für das «Mushen», wie Hundeschlittenfahren im Fachjargon heisst, zu bekommen. Wenn Sie dann die Abenteuerlust gepackt hat, können Sie eine weitere, etwas längere Tour buchen. Diese bieten neben der Hundeschlittenfahrt auch eine Mittagspause in einer traditionellen «Kota», einer gedeckten Grillstelle, oder sogar eine Tour mit einer Übernachtung in einer Wildnishütte.

Für längere oder Mehrtagestouren empfehlen wir eine gute Kondition, da die Strecken im Schnitt 30–50 km pro Tag betragen können und das bei Temperaturen, die von -10 bis -25 °C reichen können. Hie und da muss man die Hunde unterstützen, zum Beispiel bei Strecken, die bergauf führen. Dann läuft man neben dem Schlitten mit.

 

Nach Ankunft in der Hütte heisst es «Dogs first!». Zuerst hilft man dem Guide, die Schlafplätze der Hunde sowie ihr Futter vorzubereiten. Erst danach entspannt man sich selbst in der Sauna und geniesst ein köstliches Abendessen. Eine solche Reise bietet die perfekte Gelegenheit, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Diese Wildnishütten sind in der Regel ohne fliessendes Wasser oder Strom ausgestattet, was bedeutet, dass man Holz hackt, um den Ofen und die Sauna zu befeuern. Ebenfalls wird die deftige, hausgemachte Mahlzeit bei Kerzenlicht zubereitet.

Nach der Rückkehr von einer solchen Reise hat man, zumindest für eine Weile, eine andere Perspektive auf das Leben.