`Leserreise SonntagsZeitung & Tages-Anzeiger - Naturschönheiten Kanada/Alaska mit Inside Passage ab Zürich | Knecht Reisen

Leserreise SonntagsZeitung & Tages-Anzeiger - Naturschönheiten Kanada/Alaska mit Inside Passage ab Zürich

Diese einzigartige Leserreise führt Sie mit der Meeresbiologin Frau Julia Hager auf dem modernen Hybrid-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen entlang der Inside-Passage und den Aleuten von Vancouver bis nach Nome (Alaska). Entdecken Sie die unberührte Natur der kanadischen Pazifikküste mit ihren einzigartigen Landschaften und Tierwelt, die entlegenen Inseln und Ortschafen auf den Aleuten und im Beringmeer sowie Nome am westlichen Ende Alaskas. Mit etwas Glück können Sie Braunbären, Delfine, Tümmler, Orcas, Wale und Robben in der freien Natur beobachten, geniessen den Ausblick auf Gletscherlandschaften und begegnen den Bewohnern der entlegenen Ortschaften auf den Aleuten. Weitere Informationen finden Sie hier!

Reisedatum:
-
01.07.-21.07.2023
Leserreise SonntagsZeitung & Tages-Anzeiger - Naturschönheiten Kanada/Alaska mit Inside Passage ab Zürich
ab CHF 13950.– / pro Person
ab/bis Zürich
Highlights:
- Inside Passage
- Tierbeobachtungen aller Art
- Überschreitung der Datumsgrenze
- Besuch abgelegener, einzigartiger Inseln
Icon calendar 21 Tage / 20 Nächte

Reiseprogramm

1. Tag Flug nach Vancouver

Unsere Reise beginnt mit dem Flug von Zürich nach Vancouver, anschliessend Transfer zum Hotel und Übernachtung.

2. Tag Vancouver

Am heutigen Tag unternehmen wir einen Ganztagesausflug auf die Insel Vancouver Island inkl. leichtem Snack am Mittag.

3. Tag Vancouver Island

Nach dem Frühstück erkundigen wir auf einer ausführlichen Stadtrundfahrt das lebendige Vancouver.

4. Tag Inside Passage

Wir fahren Richtung Norden nach Alaska durch die Meerengen der kanadischen Inside-Passage. Halten Sie Ausschau nach Delfinen, Tümmlern, Orcas und Walen, die sich in den geschützten Binnengewässern aufhalten. Wir fahren nordwärts auf den offenen Ozean hinaus und nehmen Kurs auf die engen Kanäle von Kanadas Inside-Passage. Verspüren Sie das aufregende Gefühl eines echten Abenteuers, während wir sicher zwischen den tausenden Inseln des pazifischen Nordwestens hindurchnavigieren.

5. Tag Misty Fjords National Monument

John Muir, auch bekannt als „Vater der Nationalparks“, erklärte die Misty Fjords zu einem der schönsten Orte, die er jemals gesehen hatte. Wir hoffen, dass die Erkundung dieser Gegend für Sie ähnlich inspirierend sein wird.

Halten Sie am Ufer, auf den Bergkämmen oder an den Hängen Ausschau nach Bergziegen, Braunbären, Schwarzbären und Elchen. In den Gewässern findet man alle fünf Arten von pazifischem Lachs sowie Flussotter, Seeotter, Seelöwen, Seehunde, Orcas und Weissflankenschweinswale. Halten Sie Ihr Fernglas bereit, falls Sie unterwegs Kolibris, Trompeterschwäne, Reiher oder auch die grösste Ikone Amerikas überhaupt erspähen: den Weisskopfseeadler.

6. Tag Wrangell

In Wrangell, einer der ältesten und historischsten Inselstädte Alaskas überhaupt, werden Sie sich sofort in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen. Schon nach nur 15 Gehminuten können Sie an verschiedenen Stellen des Strandes alte, in Stein gemeisselte Petroglyphen finden. Insgesamt gibt es hier ungefähr 50 davon – halten Sie also Ausschau und entdecken Sie so viele wie möglich!

Besuchen Sie anschliessend das Wrangell Museum mit vielen interessanten Ausstellungsstücken und Informationen zur Geschichte der Stadt. Während Wrangell heute ein Teil Amerikas ist, wurde es bereits von Grossbritannien, Russland und – bereits vor 8'000 Jahren – von den Tlingit beherrscht.

Darüber hinaus findet man hier am Chief Shakes Tribal House moosbedeckte Totempfähle, die von der Geschichte der lokalen Tlingit zeugen. Sie erreichen das wunderschöne, ganz aus Zedernholz erbaute Tribal House bereits nach einem kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum über die Holzbrücke nach Shakes Island.

Inmitten dieser herrlichen Landschaft, an der Mündung des Stikine River und am Fusse des Mount Dewey, fällt es leicht, mit der Natur eins zu werden, wenn man auf einem der lokalen Pfade bis an den Rand des Regenwaldes wandert.

7. Tag Sitka - Vergangenheit verschiedenster Kulturen

Sitka liegt an der offenen Küste der Inside Passage auf Baranof Island und ist nur auf dem Seeweg oder per Flugzeug erreichbar. Es ist auch umgeben vom Tongass-Nationalwald, dem grössten gemässigten Regenwald der Welt. Wenn Sie hier mit dem Schiff unterwegs sind, können Sie den Blick auf die Sisters Mountains und den Mount Edgecumbe geniessen, einen schlafenden Vulkan, der in seinem Erscheinungsbild an den japanischen Berg Fuji erinnert.

Ursprünglich vor über 10'000 Jahren von den Tlingit bewohnt, wurde diese Region 1804 von Russland erobert und in „New Archangel“ umbenannt. Bis 1808 war es die grösste Stadt in der Region und die Hauptstadt von Alaska. Heute ist Sitka ein Ort, an dem unterschiedlichste Kulturen aufeinandertreffen. Die alten Tlingit-Traditionen werden nach wie vor sehr gepflegt und haben neben den russischen und amerikanischen Einflüssen bis heute überlebt.

In Sitka gibt es zahlreiche historische Stätten wie etwa das Bischofshaus, das älteste erhaltene Gebäude der Stadt aus dem Jahr 1842. Besuchen Sie auch die russisch-orthodoxe St.-Michael-Kathedrale, in der sich noch der ursprüngliche Kronleuchter, religiöse Kunst und eine Reihe anderer Artefakte befinden.

Ein absoluter Höhepunkt für die meisten Besucher von Sitka ist der 43 Hektar grosse Sitka National Historical Park. Hier gibt es ein faszinierendes Museum mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Exponaten. Im Anschluss daran können Sie einem Pfad folgen, der Sie an der Meeresküste entlang durch einen stillen und beschaulichen Wald führt. Unterwegs können Sie auch wunderschöne Beispiele verzierter Totempfähle der Haida und Tlingit bewundern.

8. Tag Ice Bay - Ein Trio von Gezeitengletschern

Entdecken Sie die Icy Bay in der Nähe des Prince William Sound und sehen Sie selbst, warum diese Bucht ihren Namen trägt. Drei markante Gletscher, der Guyot-, der Yahtse- und der Tyndall-Gletscher, kalben immer wieder riesige Eisschollen in das Wasser der Bucht.

Das gesamte Gebiet war einst ein riesiger Gezeitengletscher, der direkt in den Golf von Alaska mündete. Die Bucht wurde erst in den letzten 100 Jahren für Schiffe zugänglich.

Im Jahr 2015 wurde sie zum Schauplatz eines Mega-Tsunamis, als 180 Millionen Tonnen Berggestein und Wald in den Fjord abrutschten. Es wird angenommen, dass die dadurch entstehende Welle eine der höchsten Wellen im Laufe des letzten Jahrhunderts war. Zum Glück löste sich der Tsunami auf, ohne einen grösseren Schaden zu verursachen.

Unser Ziel ist es, den 55 km langen und 13 km breiten Guyot-Gletscher zu besuchen, wenn die Eisverhältnisse auf unserer Route und die lokalen Wetterbedingungen dies zulassen. Wir werden versuchen, Ihnen die Möglichkeit zu geben, so nah am Gletscher, wie es die Sicherheitsregeln zulassen, an Land zu gehen oder im Rahmen eines optionalen Ausflugs die umliegenden Gewässer auf einer Kajaktour zu erkunden.

Natürlich werden wir auch hier wieder nach all den fantastischen Wildtieren Ausschau halten, die es im Golf von Alaska zu entdecken gibt, einschliesslich Buckelwalen, Orcas, Stellerschen Seelöwen, Seeottern, Seehunden und vielen mehr.

Diese raue und karge Gegend ist voller natürlicher Schönheit und Sie werden den ganzen Tag über reichlich Möglichkeiten zum Fotografieren finden. Insbesondere die Seehunde lieben es, auf den schwimmenden Eisschollen zu faulenzen.

9. Tag Erholung auf See

Ein Tag auf See bietet Ihnen alle Zeit der Welt, um sich auszuruhen, zu entspannen, Ihre bisherigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und sich auf all die Abenteuer zu freuen, die nun vor Ihnen liegen. Bestimmt haben Sie Lust, die Einrichtungen an Bord ausgiebig zu nutzen – wie etwa den Infinity-Pool, die Whirlpools, die Sauna, den Indoor-Fitnessbereich, die Laufstrecke im Freien oder den Wellnessbereich.

Im Science Center finden weitere informative Vorträge unseres Expeditionsteams statt. Jedes der behandelten Themengebiete, von Wildtieren über tektonische Aktivitäten und die Glaziologie bis hin zur lokalen Geschichte und Kultur, wird Ihnen dabei helfen, ein tieferes Verständnis der Regionen, die Sie bereisen, zu erlangen, und Ihnen wertvolle Informationen zu Ihren bevorstehenden Landgängen vermitteln.

Sie können auch etwas Zeit dafür nutzen, um die Crew, das Expeditionsteam und Ihre Mitreisenden ein wenig besser kennenzulernen. Abgesehen von Ihrer Leidenschaft für Abenteuer verbinden Sie möglicherweise auch noch andere Interessen und Erfahrungen. Warum trinken Sie nicht gemeinsam etwas an der Bar und schliessen neue Freundschaften mit Ihren Mitreisenden?

Wenn Sie den Golf von Alaska durchqueren, haben Sie die Möglichkeit, nordpazifische Albatrosse zu sehen. Es gibt insgesamt drei Arten, nach denen Sie Ausschau halten können: Die im Golf von Alaska relativ weitverbreiteten Laysan- und Schwarzfussalbatrosse sowie der wesentlich seltenere Kurzschwanzalbatros.

10. Tag Kodiak - Das Smaragdeiland

Der geschäftige Fischereihafen von Kodiak, der grösste in ganz Alaska, liegt an der Ostküste von Kodiak Island. Der umliegende Fichtenwald und das Grasland hier brachten ihm den Beinamen „Emerald Isle“ (Smaragdeiland) ein. Mit 9'500 Quadratkilometern und einer Länge von über 160 Kilometern ist dies die grösste Insel in Alaska und nach Hawaii die zweitgrösste Insel der USA.

Die Ureinwohner vom Stamm der Alutiiq lebten hier bereits vor über 7'000 Jahren, schon lange, bevor die russische Krone kam und diese Insel zur frühesten Hauptstadt Alaskas machte. Im Alutiiq-Museum kann man Tausende von Artefakten und Fotos bewundern. Besuchen Sie auch das Baranov-Museum von 1808, ein ehemaliges russisches Pelzlager und das älteste noch erhaltene Gebäude des ganzen Bundesstaates.

Sie können den Fort Abercrombie State Historical Park besuchen, um das Fort von 1939 und eine Reihe von Bunkern entlang der Küste zu sehen. Das Fort selbst dient heute als Basis für das grösste Team der Küstenwache im ganzen Land.

Der bekannteste Park hier ist jedoch das Kodiak National Wildlife Refuge, das zwei Drittel der Insel umfasst. Hier, inmitten unterschiedlichster Lebensräume, von schroffen Bergen bis hin zu saftigen Wiesen, leben die berühmtesten Bewohner der Insel: etwa 3.500 Kodiak-Braunbären.

11. Tag Geography Harbour / Kukak Bay / Kinak Bay - Auf der Suche nach Braunbären

Willkommen im Katmai-Nationalpark. Hier, auf einer Fläche von über 1,6 Millionen Hektar, finden Sie über ein Dutzend aktiver Vulkane und das eindrucksvolle „Tal der zehntausend Rauchsäulen“, Schauplatz eines der gewaltigsten Vulkanausbrüche, die jemals aufgezeichnet wurden.

Wir verbringen den Tag damit, von Deck oder von unseren Landungsbooten aus an einem von drei möglichen Orten im Park nach Bären Ausschau zu halten, von denen jeder für seine Braunbärenpopulationen bekannt ist. Der Katmai-Nationalpark selbst ist fast schon ein Synonym für exzellente Möglichkeiten zur Bärenbeobachtung. Mit mehr als 2.000 Grizzlybären hat er schon allein von dieser geschützten Art die grösste Population.

Von den drei Gebieten, die wir ansteuern könnten, ist eines Geographic Harbor an der Spitze der Amalik Bay, eine Lagune, die von moosbewachsenen Felsen und sanften Hügeln gesäumt wird und für ihre Braunbärenpopulation bekannt ist. Oder vielleicht besuchen Sie die abgelegene Kinak Bay, um ihre versteckten, aber bezaubernden Strände zu entdecken. Oder aber die Kukak Bay, die dank ihrer breiten Mündung den hungrigen Bären einen stetigen Zustrom an Lachsen liefert.

Welchen dieser Orte wir tatsächlich besuchen werden, hängt von den Wetterbedingungen in der Region zum Zeitpunkt unseres Besuchs ab. Es liegt im Ermessen des Kapitäns, der in enger Absprache mit dem Expeditionsteam die endgültige Entscheidung darüber trifft. Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir möglicherweise sogar versuchen, mehr als einen dieser Orte anzusteuern. Doch ganz egal, welchen Ort Sie heute besuchen werden – wir können Ihnen versichern, dass es unter Berücksichtigung vieler Faktoren die beste Wahl sein wird.

In Begleitung eines erfahrenen Bärenwächters können Sie mit etwas Glück hier aus sicherer Entfernung auch Braunbären beobachten – es gilt die Devise „so nah wie möglich, aber nicht zu nah“. Vermutlich werden die Bären ohnehin so beschäftigt damit sein, am Ufer nach Beeren zu suchen, nach Muscheln zu tauchen und in den Gebirgsflüssen Fische zu fangen, dass sie uns nicht viel Aufmerksamkeit schenken werden.

Abgesehen von der Bärenbeobachtung haben Sie heute auch gute Chancen, den erstaunlichen Seeotter zu sehen. Die Schelichow-Strasse ist auch für ihre Buckelwale bekannt. Zudem kann man hier herrliche Landschaften mit schneebedeckten Bergen und tiefgrünen Wäldern bewundern und nach einer Vielzahl von Seevögeln Ausschau halten.

12. Tag Chignik

Das kleine Dorf Chignik Bay ist ein Paradebeispiel für die typischen Fischersiedlungen in Alaska. Das Fischen von rotem Lachs ist seit über 100 Jahren die wichtigste Existenzgrundlage der Gemeinde. Besuchen Sie die Fischfabrik, treffen Sie die freundlichen Einheimischen oder erkunden Sie die Lachsströme in der wunderschönen Umgebung. Halten Sie an den Ufern Ausschau nach den etwa 20 Wasservogelarten dieser Region und richten Sie den Blick nach oben, um am Himmel einen Weisskopfseeadler zu erspähen.

13. Tag Unga Village

Unga Village ist eine unheimliche Geisterstadt mit malerischen Dorfruinen. Die 1833 von Aleuten betriebene Fischerei erwies sich als zu ineffizient, um die Gemeinschaft zu unterstützen. Im Jahre 1969 zog die Siedlung nach Sand Point. Heute ist nur noch eine Sammlung von Holzgebäuden erhalten, umgeben von einem Teppich aus rosa Läusekräutern.

14. Tag Seetag

Bei einer Expedition kommt es darauf an, zu wissen, wie man das Beste aus jedem einzelnen Moment herausholt – nehmen Sie sich Zeit und werden Sie eins mit der Natur und Ihrer Umwelt.

Machen Sie es sich in der Explorer Lounge mit ihrer herrlichen Aussicht bequem oder geniessen Sie ein Bad im Whirlpool an Deck, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie einfach die friedliche Landschaft auf sich wirken, während unberührte Inseln und von Grün bedeckte Berge lautlos an Ihnen vorüberziehen.

Sie können auch dem Science Center einen Besuch abstatten, dass Sie weiterhin mit vielen interessanten Informationen über die Geographie, das Klima und die Vogelwelt dieser Region begeistern wird.

Es gibt auch die Möglichkeit, Seevögel wie die endemische und seltene Rotbeinige Dreizehenmöwe, Papagei Taucher, Aethia und Marmelalken zu sehen, insbesondere, wenn wir uns der Küste nähern.

15. Tag St. Paul - Ein Paradies für Vogelbeobachtungen

Die windgepeitschte St.-Paul-Insel ist die grösste Insel der Pribilof-Inseln. Alle 480 Einwohner leben im Dorf St. Paul, der einzigen Ortschaft der Insel. Fast 90 % sind einheimische Aleuten und bilden die grösste Aleuten Gemeinde in den gesamten USA.

Zum reichen Erbe der Aleuten gehören auch einige historische Stätten, welche die Überreste von Barabaras zeigen, den traditionellen, halb in den Untergrund gebauten Erdhäusern der Aleuten. Diese einzigartige Bauweise hatte den Vorteil, dass die Unterkünfte weniger den starken Winden des Beringmeeres ausgesetzt waren und die Erde als natürliches Dämmmaterial diente, um sie warmzuhalten.

Die St.-Paul-Insel wurde als wichtiges Vogelschutzgebiet ausgewiesen und ist ein idealer Rastplatz für etwa 300 verschiedene Arten von Zugvögeln. Halten Sie während Ihres Besuchs nach Hornlunden, Gelbschopflunden oder auch Bering-Strandläufern Ausschau. Die Hauptattraktion für Vogelbeobachter und Ornithologen sind jedoch die endemischen Klippenmöwen, die auf der Insel nisten.

Die Insel bietet auch dem nördlichen Seebären ein Zuhause – etwa die Hälfte der weltweiten Population sind auf den Pribilof-Inseln zu finden. Sie können diese aktiven Tiere beobachten, wie sie am Ufer entlangrobben oder im Wasser planschen, und in den frühen Sommermonaten können Sie sogar Robbenjunge am Strand spielen sehen.

16. Tag St.-Matthew-Insel - Eine einsame Insel im Beringmeer

Die St.-Matthew-Insel liegt mitten im Beringmeer, auf halber Strecke zwischen Russland und den USA. Wenn wir an den schwarzen Sandstränden an Land gehen, werden wir die einzigen Menschen auf der ganzen Insel sein.

Mit einer Entfernung von mehr als 320 Kilometern bis zum nächsten Dorf ist dies der wahrscheinlich isolierteste Ort in ganz Alaska. Und das will wirklich etwas heissen, wenn man bedenkt, wie dünn besiedelt der Staat insgesamt ist.

Viele Pioniere versuchten im Laufe der Jahrhunderte, diese Insel zu besiedeln, aber aufgrund des häufig aufziehenden Nebels, der starken Stürme und der harten Winter hielt es keiner besonders lange hier aus. Sogar eingeführte Populationen von winterharten Rentieren, deren Zahlen zeitweilig in die Tausende gingen, wurden schon bald zusehends kleiner und verschwanden schliesslich wieder ganz.

Auf der Insel sind jedoch noch immer die Spuren menschlichen Lebens zu finden, mit verlassenen Unterkünften, die schon halb in der von Wildblumen übersäten Tundra begraben sind. Auch mit Flechten bedeckte Knochen und von den letzten Stürmen angeschwemmte Überreste von Fischernetzen sind stellenweise am Strand zu finden.

Die Insel ist Teil des Alaska Maritime National Wildlife Refuge und dient neben nistenden Seevögeln wie Trottellummen, Papageitauchern und Kormoranen auch Füchsen als Heimat, die Eier aus den Nestern stehlen.

Achten Sie auch auf die einheimischen singenden Wühlmäuse, die nach ihrem markanten Warnschrei benannt wurden, und halten Sie Ihre Kamera bereit, falls die seltene Beringschneeammer auftaucht, die fast ausschliesslich auf der St.-Matthew-Insel brütet.

17. Tag Überquerung der internationalen Datumsgrenze

Halten Sie an Ihrem letzten Tag auf See Ausschau nach Buckelwalen, die hier mit etwas Glück im Wasser zu sehen sind. Während das Schiff die Beringstrasse durchquert, lohnt sich auch ein Blick in den Himmel, wo man eine ganze Reihe von Seevögeln entdecken kann. Jetzt befindet sich Russland im Westen, während die USA im Osten liegen. Zudem verläuft hier die internationale Datumsgrenze, mit dem „Morgen“ auf der rechten und dem „Heute“ auf der linken Seite.

Es ist die perfekte Gelegenheit, sich nach den aufregenden Erlebnissen in Alaska noch ein wenig zu entspannen. Gönnen Sie sich im Wellness- und Spa-Bereich einige wohltuende Behandlungen. Und auch, um Ihre Mitreisenden ein letztes Mal an der Bar zu treffen und gemeinsam an all die besonderen Momente dieser Reise zurückzudenken.

Die Mitglieder des Expeditionsteams werden in einer ähnlichen Stimmung sein, wenn sie die Expeditionsreise im Science Center noch einmal Revue passieren lassen. Hier können Sie voller Stolz Ihre besten Fotos vergleichen und sich über die verschiedenen Ausflüge austauschen.

18. Tag Nome

Der Name der auf der Seward-Halbinsel gelegenen Stadt Nome ging an dem Tag in die Geschichte Alaskas ein, als die „Drei glücklichen Schweden“ 1898 im Anvil Creek Gold entdeckten. Bald schon strömten Goldsucher dampfschiffweise vom Yukon und aus San Francisco hierher. Sogar der berühmte Sheriff Wyatt Earp folgte dem Ruf des Goldes und eröffnete hier einen Saloon.

Bis heute kann man überall Zeugnisse der Goldrausch-Ära finden, einschliesslich verlassener Goldbagger, Dampfmaschinen aus der Zeit um die Jahrhundertwende und alter Eisenbahnschienen. Fast kann man die Rufe „Gold! Gold!“ von jenen Abenteurern wahrnehmen, die einst an den Ufern des Snake River und an anderen Plätzen in dieser Region nach Gold suchten.

Die Stadt war auch der Endpunkt von drei grossen Expeditionen Roald Amundsens: einer Durchquerung der Nordwest-Passage im Jahr 1906, einer Durchquerung der Nordost-Passage im Jahr 1921 und eines Versuchs, den Nordpol per Flugzeug zu erreichen, im Jahr 1926.

Deshalb scheint es mehr als passend, dass Sie hier Ihr eigenes modernes Abenteuer entlang der Küste Alaskas beenden, nachdem Sie an Bord eines Expeditionsschiffs mit dem Namen des norwegischen Entdeckers unterwegs waren. Wenn Sie sich vom Kapitän, der Besatzung und Ihrem Expeditionsteam verabschiedet haben, werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Vancouver, um dort zu übernachten.

19. Tag Vancouver

Ein Transferbus bringt uns in unser Hotel. Geniessen Sie einen letzten Tag in Vancouver.

20. Tag Rückflug Zürich

Am Vormittag bringt uns der Transferbus zum Flughafen in Vancouver und wir treten den Rückflug an.

21. Tag Ankunft in Zürich

Am Vormittag landen wir in Zürich und sagen «auf Wiedersehen».

Im Preis inbegriffen:
- Flug Zürich-Vancouver-Zürich in Economy Class
- Flug Nome-Vancouver in Economy Class
- alle Transfers in Vancouver und Nome
- 2 Übernachtungen in Vancouver in 4* Hotels, Zimmer mit Frühstück
- Stadtrundfahrt inkl. Mittagsnack in Vancouver
- Schiffsreise Vancouver-Nome mit Hurtigruten MS Roald Amundsen in der gebuchten Kabinenkategorie, inkl. aller Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) sowie Getränke (alkoholfreie Getränke sowie Bier und Hauswein), Kaffee und Tee während dem ganzen Tag sowie Snacks am Vor- und Nachmittag
- Umfangreiches Programm an Ausflügen sowie Vorträge während der Schiffsreise
- Wind- und regenabweisende Jacke
- Verleih von Stiefeln, Treckingstöcken und Ausrüstung für Aktivitäten
- Kostenloses WLAN an Bord (sofern Empfang)
- Trinkgelder
- Schweizer Reiseleitung

Nicht im Preis inbegriffen:
- nicht im Programm erwähnte Leistungen
- eTA und ESTA-Gebühr
- Kaffeespezialitäten und Flaschenweine an Bord der MS Roald Amundsen sowie alle nicht im Programm erwähnten Getränke
- zusätzliche optionale Landausflüge und Aktivtäten (z.B. Kajak-Fahrten)
- persönliche Auslagen
- obligatorische Reiseversicherung (wir offerieren Ihnen gerne einen umfassenden Versicherungsschutz für diese Reise)

Hinweis:
- Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
- Maximalteilnehmerzahl: 28 Personen

Ihr Schiff:
Die MS Roald Amundsen ist das jüngste Schiff in der traditionsreichen Flotte der norwegischen Hurtigruten-Reederei und seit Frühling 2019 auf Expeditions-Seereisen im Einsatz. Sie wurde in der norwegischen Kleven-Werft speziell für Fahrten in polaren Gewässern gebaut und besticht durch eine neue, umweltschonende und nachhaltige Hybrid-Technologie. Die moderne MS Roald Amundsen heisst maximal 530 Gäste in 265 unterschiedlich grossen Kabinen und Suiten willkommen, hat 3 einzigartige Restaurants sowie ein Science Center, in dem die Gäste an interessanten Vorträgen teilnehmen können. Die Kabinen sind im skandinavischen Stil eingerichtet, wobei 50% der Kabinen über einen eigenen Balkon verfügen. Eine wunderschöne Aussicht auf die vorbeiziehende Natur hat man vom «Observation Deck» ganz vorne im Bug des Schiffes sowie von der «Explorer Lounge» auf Deck 10. Im Amundsen Science Center werden regelmässig Vorträge zur Natur, Tierwelt, Geschichte sowie zum täglichen Reiseprogramm gehalten, zudem kann in der dazugehörigen Bibliothek dazugehörige Literatur ausgeliehen werden. Ein eigenes Pool Deck mit Whirl- und Infinity Pool, eine Laufstrecke (Running Track), ein Fitnessraum sowie eine Sauna gehören ebenfalls zu den Annehmlichkeiten an Bord.

Kabinenkategorien:
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Polar Aussenkabine RR (19-23m2):
Kabine auf dem Mitteldeck z.T. mit Bullauge. Überwiegend ca. 20 m2 gross, Doppelbett, das auf Wunsch in zwei Einzelbetten geändert werden kann, einige mit Bettsofa, DU/WC, TV.

- Arktis Aussenkabine Superior XT (15-19 m2):
Oberdeck-Kabine mit Balkon, geräumige Kabine, Doppelbett, das auf Wunsch in zwei Einzelbetten geändert werden kann, einige mit Bettsofa, DU/WC, TV, Pflegeset, Wasserkocher, Tee und Kaffee.

- Expedition Suite ME (20-28 m2):
Suite mit Balkon, Oberdeck, Doppelbett, das auf Wunsch in zwei Einzelbetten geändert werden kann, DU/WC, TV, Minibar, Pflegeset, Bademantel, Wasserkocher, Tee und Kaffee, Espressomaschine.

Preise pro Person:
Polar Aussenkabine (RR): CHF 13'950.-
Arktis Aussenkabine Superior mit Balkon (XT): CHF 16'750.-
Expedition Balkon-Suite (ME): CHF 19'950.-

Beschränkte Anzahl an Einzelkabinen/Einzelzimmer:
Polar Aussenkabine (RR): CHF 20'950.-
Arktis Aussenkabine Superior mit Balkon (XT): CHF 22'950.-
Expeditions Balcon-Suite (ME): CHF 31'950.-


Preise
21 Tage / 20 Nächte ab CHF 13950.– / pro Person