Winter Wunderland, Schweden und Norwegen | knechtreisen Spezialist Reiseblog
Winter Wunderland, Schweden und Norwegen

Winter Wunderland, Schweden und Norwegen

Abenteuer

15.März 2017 - 25.März 2017

Anreise nach Kiruna / Start der Reise

Im März startete ich meine tolle Reise nach Lappland.

 

Der Flug von Zürich via Stockholm ging um 10:30 Uhr los. Die Ankunft in Kiruna erfolgte um 16:45 Uhr.

 

Wir sahen bereits von weitem den Erz Berg Kirunavaara, den prächtigen Erz Berg, dem Kiruna seine Existenz verdankt. Seit 1902 fuhren diverse Züge von Kiruna bis Narvik und retour um Erz zu transportieren. Da eine solche Ausbeutung wahnsinnig grosse Bergschäden verursacht, musste die Stadt umziehen. Diverse Häuser und Bahngleise, ja die ganze Infrastruktur, musste an einen neuen Standort verlegt werden.

 

Hotelübernachtung:

Ich übernachtete im Camp Ripan – eine tolle Ferienanlage.

Das Camp wird mit sehr viel Liebe geführt und eignet sich sehr gut für Familien oder Paare, da es einen schönen Wellnessbereich hat.

Der Spa Bereich kann nur eine gewisse Anzahl an Gästen beherbergen, also empfehle ich Ihnen unbedingt, eine Reservation im Voraus zu tätigen. Das Camp selber hat verschiedene Zimmerkategorien. Die Häuser sind sehr gemütlich eingerichtet und zweckmässig. Im Hauptgebäude gibt es einen kleinen Souvenir Shop und ein Ausflugsbüro, in welchem diverse Ausflüge gebucht werden können. Ebenfalls können Schneeschuhe sowie die komplette Winterausrüstung vor Ort gemietet werden. Das Haupthaus hat im obersten Stock, ein kleines Kino, in dem Filme über das Nordlicht gezeigt werden - und wer weiss, vielleicht haben Sie ja bald die Möglichkeit aus dem Panoramafenster zu schauen und einen feinen Apéro zu geniessen während dem Sie den tanzenden Nordlichtern zusehen…

 

Tipp:

Besuchen Sie unbedingt das Rathaus und die Kirche in Kiruna. Die Kirche ist im Innern mit üppigen Holzschnitzereien verziert und gilt als bedeutendstes Bauwerk der Stadt.

Camp Ripan Reihenhaus
Camp Ripan Zimmer
SPA Bereich Camp Ripan

Eishotel

Das ICEHOTEL in Jukkasjärvi war das tollste Erlebnis auf der ganzen Reise. Das ICEHOTEL hat 2 verschiedene Konzepte. Zum einen gib es das ICEHOTEL 365, dieses steht das ganze Jahr auf dem Areal und kann somit auch im Sommer besucht werden, da es konstant gekühlt wird. Aussen hat das ICEHOTEL 365 eine Steinfassade und im inneren des ICEHOTEL 365 besteht alles aus Eis und Schnee. Im Sommer schmilzt das ICEHOTEL 365 dank der Mitternachtssonne nicht, da es mit Solarenergie (umgewandelt in Strom) gekühlt wird.

 

Das zweite Konzept ist das ICEHOTEL, welches nur in der Wintersaison aufgebaut wird. So können die Gäste des Hotels das komplett aus Schnee und Eis gebaute Kunstwerk im Dezember-April besuchen.

 

Das spezielle an einer Übernachtung im Eishotel ist, dass man nicht wie üblicherweise seine Koffer im Zimmer abstellt, sondern, dass man die Koffer in einem Schrank unterbringt. Das Zimmer wird erst am Abend bezogen. Am Tag kann man das ganze ICEHOTEL besichtigen und die verschiedenen Zimmerkategorien und die Atemberaubenden Kunstwerke begutachten. Am Morgen wird man von den Mitarbeiter/innen geweckt und erhält bei Abreise ein Diplom, worauf man sieht, bei welchem Kältegrad man Übernachtet hat. Die Zimmer selber sind eher kalt, so kann es manchmal bis zu -25 Grad, oder mehr werden. Doch für kalte Nächte ist vorgesorgt, die Betten bestehen aus einer Matratze auf der 2 dicke Rentierfälle liegen, zudem erhält man einen warmen Daunen Schlafsack. Falls es Ihnen aber zu kalt ist in der Nacht, kann gegen einen Aufpreis in ein warmes Zimmer (zu jeder Uhrzeit) gewechselt werden, denn die Rezeption ist 24h geöffnet. Das Eis Hotel bietet auch warme Zimmer an, sogenannte Kaamos Zimmer, für die Kunden, welche in einer gemütlichen Blockhütte übernachten und trotzdem die faszinierenden Eiskulptur Kunstwerke des Eishotels besichtigen wollen.

 

In beiden Hotels gibt es verschiedene Zimmerkategorien. Art Suiten, Ice Rooms und Deluxe Suiten mit einem warmen Raum. Die kalten Räume haben keine Dusche / WC. Für die Zimmer, welche keine Dusche/WC haben, gibt es einen separaten Raum mit Duschen und WC's, Frauen und Männer haben separate Räume. Die Kunstwerke in den Zimmern sind atemberaubend schön und werden jedes Jahr aufs Neue in das Eis gemeisselt. Das Eishotel bietet eine Fülle an Aktivitäten an. Ich habe mich für eine Hundeschlittentour entschieden und genoss die unglaublich weite Landschaft Schwedens. Bei den meisten Aktivitäten macht man einen Zwischenstopp in einer Hütte und erhält ein warmes Getränk und einen warmen Snack. Geniessen Sie die Ruhe und die schöne Landschaft Schwedens.

 

Tipp:

Buchen Sie für den Tag Ausflüge, da die Zimmer erst am Abend bezogen werden können und es um das Eishotel herum, ausser dem See, keine Beschäftigungsmöglichkeiten hat. Mein Favorit war eine Eisskulptur selber meisseln. In einem Kurs wird einem erklärt, wie man flink mit dem Meisel und dem Hammer eine Figur in das Eis zaubern kann. Anschliessend werden die Skulpturen aufgebaut und man kann sein Kunstwerk besichtigen. 

 

Geniessen Sie einen kalten Eis Drink, in der Eisbar, welcher Ihnen direkt vor Ort in der Bar in einem speziellen Eis Glas serviert wird.

Huskytour
EIsskulptur
Eis Hotel Zimmer
Eis Hotel Zimmer

Fjället

Von Kiruna aus ging es weiter nach Björkliden. Ich habe im Fjället Hotel Björkliden übernachtet. Björkliden ist ein grösserer Skiort und das Hotel verfügt über einen separaten Shop, in welchem man die ganze Ski Ausrüstung mieten kann. Geniessen Sie die Pisten Schwedens und gönnen Sie sich ein warmes Getränk in der Lobby des Hotels. Die Zimmer sind sehr gemütlich eingerichtet und durch die tollen Panorama Fenster hat man einen wunderbaren Ausblick, da das Hotel erhöht auf einem Hügel über Björkliden liegt.

 

Tipp:

Das Essen war mein kulinarischer Höhepunkt. Das Hotel bietet eine Vielzahl an diversen schwedischen Speisen an und hat ein ausfallreiches Frühstücksbuffet.

 

Am nächsten Tag fuhr ich weiter nach Norwegen, genauer gesagt, nach Narvik.

Aussicht Hotel
Frühstücksbuffet

Narvik - Svolvær, willkommen in Norwegen

Die nächste Etappe ging von Narvik nach Svolvær. Narvik war früher ein kleines Fischerdorf. Heute ist die Stadt für viele Leute der ideale Zwischenstopp auf einer Reise. Sie haben ein Skigebiet, bei dem man direkt auf das Meer sieht, was das Skifahren bei blauem Himmel umso spezieller macht. Die Stadt selber ist extrem vom 2. Weltkrieg geprägt. Es gibt ein grosses Museum in welchem man die ganze Geschichte, aus der Sicht der Norweger besichtigen kann. Ich übernachtete im Scandic Hotel Narvik. Vom Baustil her gleicht es einem Wolkenkratzer. Das Hotel wurde extra so gebaut, damit jedes Zimmer eine schöne Aussicht hat. Die Zimmer sind sehr gemütlich eingerichtet mit tollen Glasbildern an der Wand.

 

Tipp:

Das Quality Grand Narvik hat eine gemütliche Sky Bar. Mit einem wunderschönen Rund um Blick über Narvik können Sie die Aussicht auf das Meer geniessen und die Züge und Schiffe welche von Kiruna aus kommen beobachten.

SKY BAR
Scandic Narvik

Lofoten, Staltes Rorbu Center

Die Lofoten sind mein persönlicher Favorit im Sommer sowie auch im Winter. Ich übernachtete im Statles Rorbucenter in Mortsund. Mortsund ist der ideale Ausgangspunkt, da es in der Mitte der Lofoten liegt. Wunderschön gelegen auf einer einsamen Inselgruppe können diverse Aktivitäten ausgeübt werden. Mortsund ist der perfekte Ort zum Entspannen, geniessen Sie die tolle Aussicht in einem der gemütlichen Rorbuer. Frühstück wird im Haupthaus eingenommen, kann aber auch selber zubereitet werden, da die Hütten, Rorbuer, eine gut ausgerüstete Kochecke haben.

Mortsund
Aussicht von meinem Rorbu
Stube, Staltes Rorbucenter

Hurtigruten Ahoi

Mit dem Auto ging es zurück nach Svolvær, wo das Hurtigruten Schiff bereits auf mich gewartet hat. Die Hurtigruten haben sehr Zweckmässige Kabinen, ich fühlte mich sofort wohl. Die Fahrt von Svolvær- Tromsö dauerte 1 Nacht. Das Essen ist wunderbar lecker auf der Hurtigruten und das Schiffspersonal ist sehr zuvorkommend.

 

In Tromsø gibt es diverse Hotels. Mein Favorite ist das Clarion Collection Hotel With. In einem Superior Zimmer hat man direkte Sicht auf den tollen Hafen. Da es ein Collection Hotel ist, kann man um 16 Uhr feine Norwegische Waffeln geniessen und ein kleines Abendbuffet ist ebenfalls inbegriffen. Tromsø bietet sehr viele Ausflugsmöglichkeiten an. Vorallem im Winter kann man sehr viele Ausflüge buchen.

 

Tipp:

Besuchen Sie das Wahrzeichen, die Stabkirche in Tromsö. Um Mitternacht werden exklusiv für die Hurtigrutengäste eines der schönsten Konzerte aufgeführt. Spannend fand ich das Polaria Erlebniszentrum, was auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Hier kommt man mit dem hohen Norden Hautnah in Kontakt. Es werden spannende Filme über das Land gezeigt und anschliessend kann man den Arctic Trail besuchen. So ging meine Reise zu Ende und ich flog mit SAS via Oslo zurück nach Zürich und freue mich bereits wieder auf meine nächste Skandinavien Reise.

Hafensicht Tromsø
MS Nordlys P Kabine