Sri Lanka & Malediven

Sri Lanka & Malediven

Gruppenreise

23.September 2018 - 30.September 2018

Zürich - Colombo - Anuradhapura

Nach einem angenehmen Flug mit Emirates via Dubai und schneller, reibungsloser Einreise nach Sri Lanka wurden wir sehr herzlich von Nishant, unserem lokalen, deutschsprechenden Guide und seinem Begleiter Sampath von Diethelm Travel begrüsst.

 

Es erwartete uns eine 5stündige Fahrt mit einem sehr komfortablen Bus nach Anuradhapura, der ältesten Königsstadt.

 

Die Stadt wurde im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet und zählt seit 1982 zum Unesco Weltkulturerbe. Zu sehen sind Tempelanlagen, die drittälteste Stupa der Welt und den ältesten geschichtlich dokumentierten Baum der Welt, den heiligen Bodhi-Baum, welcher von den Einheimischen sehr verehrt wird.

 

Unsere erste Nacht verbrachten wir im Ulagalla by Uga Escapes. Die 25 luxuriösen, sehr schönen, grosszügigen Villen mit eigener Terrasse und teils mit eigenem Plunge Pool liegen in einer üppigen tropischen Landschaft. Wir wurden mit Buggies zu den Villen gefahren, da sich diese einiges entfernt vom Hauptgebäude befanden. Den Gästen stehen aber auch Fahrräder zur Verfügung mit welchen man sich im weitläufigen Resort vorwärtsbewegen kann. Es werden ausserdem diverse Aktivitäten wie Reiten, Bogenschiessen und Kajak angeboten.

In der Dunkelheit und mit Regen wirkte alles etwas düster, doch dieser Eindruck sollte sich schon am nächsten Tag in Luft auflösen. Nach einer erfrischenden Dusche in unserem grossen Badezimmer wurden wir wieder zum Dinner im Hauptgebäude abgeholt. Es erwartete uns ein Buffet mit feinster singalesischer Küche, verschiedenste Geschmacks- und Duftnoten, schön würzig und etwas scharf. Ich war sofort begeistert von dieser vielseitigen Küche und den herzlichen Gastgebern.

Villa im Ulagalla by Uga Escapes
Ulagalla Pool
Hauptgebäude und Pool Ulagalla

Anuradhapura - Sigiriya

Bei herrlichen Wetter fuhren wir mit den Fahrrädern ins Hauptgebäude. Frühstück gabs im Ulagalla à la carte mit einer guten Auswahl vom Müesli über süsse, tropische Früchte bis hin zu Toasts und Eierspeisen, frischen Fruchtsäften, Kaffee oder Tee.

 

Unsere Fahrt ging heute schon weiter nach Sigiriya. Nishant erzählte uns auf dem Weg die Geschichte des Königs Kashyapa, welcher im 5.Jahrhundert von der alten Königsstadt Anuradhapura nach Sigiriya flüchtete und dort eine grosse Festung auf dem markanten Felsen bauen liess. Die Arbeiter waren nicht wie in anderen Kulturen Sklaven sondern wurden vom König für die Arbeit bezahlt.

Beim Eingang befindet sich das dazugehörige Museum, in welchem man sich über die Geschichte und das damalige Leben informieren kann. Nach einem Spaziergang durch die prachtvolle Gartenanlage, ging es dann 1200, teils steile Treppenstufen hinauf auf den Löwenfelsen. Gute Schuhe und eine Flasche Wasser sollte man dabei haben, sich vor den Affen in Acht nehmen und auf keinen Fall Taschen oder Rucksäcke vor den sehr neugierigen Affen öffnen!

Oben genossen wir die tolle Aussicht auf die grüne Ebene und die bezaubernden Wassergärten.

 

Nach dem Abstieg fuhren wir mit Tuk Tuks in ein nahegelegenes Dorf zu Einheimischen. Im Garten einer sehr gastfreundlichen Familie zeigte uns Nishant allerlei Gemüse, Früchte, Kräuter und Gewürze und konnte uns auch die Eigenschaften und Wirkungen der Pflanzen erklären. Man zeigte uns, wie Korn gemahlen und zu Fladenbrot verarbeitet wird. Anschliessend gab es ein sehr feines Lunchbuffet mit verschiedenen Spezialitäten wie Curries, Linsenbrei, Gemüse und Reis.

 

Mit Jeeps gings dann weiter zum nächsten grossen Highlight in den Minneriya Nationalpark. Der Nationalpark liegt bei einem grossen Stausee, welcher sich in der Regenzeit zwischen Oktober und Januar mit Wasser füllt. In der Trockenzeit wandern bis zu 400 Elefanten aus dem nahegelegenen Wasgamuwa Nationalpark auf der Suche nach Wasser ein. Der Park ist auch bedeutendes Rückzugsgebiet unzähliger Vogelarten. Wir hatten Glück und sahen grosse Elefantenherden mit vielen Jungtieren aus nächster Nähe. Ausserdem konnten wir Flughunde und Wasserbüffel sehen.

 

Nach der Safari fuhren wir weiter in unsere nächste Unterkunft, dem Villenhotel Water Garden. Die 30 Villen sind ebenfalls sehr schön, gross, modern und in einem grossen Wassergarten angelegt. Vom Restaurant und der Poolanlage blickt man auf den, in der Ferne liegenden Löwenfelsen. Das Hotel ist erst seit einem Jahr geöffnet.

 

Für das Abendessen fuhren wir nochmals weiter ins Vil Uyana. Dieses Hotel bietet Bungalows in einer schönen Gartenanlage teils am Wasser, teils mit eigenem Pool. Die Zimmer sind rustikal und mit viel Holz. Die Lounge und das Restaurant verbreiten eine angenehme, idyllische, ruhige Stimmung. Das mehrgängige Abendessen war ein Gaumenschmaus. Der General Manager schwärmte zu Recht von seinen kreativen, einheimischen Köchen. Mit Stolz zeigte er uns auch den eigenen kleinen Weinkeller des Hauses.

 

 

 

Vor dem Löwenfelsen
Wassergartenanlage
Aufstieg Löwenfelsen
Wandmalerei Wolkenmädchen
Unsere Gruppe on the Top
Einheimische beim Kornmahlen
Jeepsafari
Elefanenherde im Minneriya N.P.

Sigiriya - Kandy

Wir besuchten, die knapp eine Stunde entfernten Höhlentempel von Dambulla, welche ebenfalls zum Unesco Weltkulturerbe gehören und die grösste Tempelanlage von Sri Lanka sind. Es ist ein Komplex aus fünf Höhlen, in denen sich mehr als 2000m2 Decken- und Wandmalereien befinden. Zudem sind über 150 Buddha Darstellungen zu sehen, von denen sich eine, aus dem Fels gehauen, über 14 Meter erstreckt. König Walagambahu liess die Tempel im 1.Jahrhundert vor Christus erbauen. Vor dem Eingang mussten wir die Schuhe ausziehen. Fotografieren ist erlaubt aber man darf sich nicht mit den Buddhastatuen zusammen ablichten. 60% der Bevölkerung Sri Lankas sind buddhistisch, der Rest teilt sich in Hinduisten, Christen und Moslems auf. Sri Lanka ist also sehr multikulturell.

 

Auf der zweistündigen Busfahrt nach Kandy, hielten wir unterwegs an um Gewürze zu kaufen, denn Sri Lanka gilt als "die Gewürzinsel".

Mit viel Verspätung wegen des vielen Verkehrs, erreichten wir das Boutique Hotel Kings Pavillion in Kandy. Es liegt sehr idyllisch etwas ausserhalb des Zentrums von Kandy, auf einem Hügel im tropischen Wald. Das Zentrum kann man sehr einfach mit einem Tuk Tuk in wenigen Minuten erreichen. Es ist eine kleine, familiäre, feine Anlage mit 9 sehr edel eingerichteten Zimmern.

 

Kandy gilt als schönste Stadt des Landes und ist das Herz Sri Lankas, eingebettet in eine liebliche Hügellandschaft.

Am Nachmittag blieb uns noch etwas Zeit für einen Marktbesuch, danach fuhren wir ins Hotel Cinnamon Citadel für unsere letzte Nacht in Sri Lanka. Das Cinnamon Citadell liegt am Stadtrand von Kandy und ist ein verhältnismässig grosses Hotel mit 119 Zimmern. Von der hellen, modernen, offenen Lobby und Bar überblickt man die Poolanlage und den Fluss. Die Zimmer sind einfach und zweckmässig.

Für ein Dreisterne Hotel sind die Buffets im Restaurant sowohl beim Abendessen wie auch beim Frühstück sehr vielseitig und die Speisen ausgezeichnet.

Water Garden Abendstimmung
Buddhastatue bei Dambulla
Dambulla Höhleneingänge
Hotel Cinnamon Citadel
Pool beim Hotel Kings Pavillion
Terrasse Junior Suite Kings Pavillion
Füsse einer liegenden Buddhastatue

Kandy - Colombo - Malé

Heute gings bereits wieder zurück Richtung Colombo. Unterwegs stand aber noch ein Besuch einer Teefabrik auf dem Programm. Wir hielten zuerst bei einer Teeplantage an um die Pflanzen aus nächster Nähe betrachten zu können. Erstaunlich, dass hier immer noch von Hand geerntet wird. Alle 5 bis 6 Tage werden die jüngsten zwei Blätter der Teebüsche geerntet. In der Teefabrik erfuhren wir dann mehr über den Trocknungs-, Gärungs- und Röstprozess sowie die verschiedenen Teesorten und Teequalitäten. Es schien, als wäre hier die Zeit stehen geblieben, denn es wird immer noch mit den ursprünglichen, alten Maschinen produziert. Natürlich durfte eine Teedegustation nicht fehlen und verschiedenste Teesorten wurden zum Kauf angeboten.

 

Nach Mittag erst erreichten wir dann Colombo. Im Hotel Galle Face, einem wunderschönen, historischen Bau im Kolonialstil, wurden wir zum sehr gediegenen Lunchbuffet erwartet. Das Hotel ist direkt am Meer gelegen und die Zimmer sind sehr klassisch gehalten.

Es ist ein Hotel mit viel Stil und einem gediegenen Ambiente.

 

Der Verkehr in Colombo ist derzeit eine echte Herausforderung. Ueberall wird gebaut, so entsteht zum Beispiel ein ganz neuer, beim Hafen aufgeschütteter Stadtteil mit Wohnungen, Businesscenter und Yachthafen.

Uns blieb zu wenig Zeit um eine ausführliche Stadtrundfahrt zu machen, da wir pünktlich wieder am Flughafen sein mussten. Leider hiess es schon Abschied nehmen vom faszinierenden und sowohl landschaftlich wie auch kulturell vielfältigen Sri Lanka.

 

In nur gut einer Stunde Flug ab Colombo erreichten wir spät Abends Malé. Ein Schnellboot brachte uns in 20 Minuten auf die Insel Thulagiri für die erste Uebernachtung auf den Malediven. 

Fabrikladen Geragama Estate
Teefabrik
Teeblüte
Pool im Cinnamon Citadel

Komandoo und Hurawalhi im Lhaviyani Atoll

Puderweisser Sand vor unserem Bungalow und ein smaragdgrünes Meer - wir waren wirklich angekommen auf den Malediven. Nach dem Frühstück brachte uns das Schnellboot zurück nach Malé und von dort flogen wir mit dem Wasserflugzeug ins Lhaviyani Atoll. Es war grossartig, diese unglaubliche Inselwelt das erste Mal von oben sehen zu können. Die 1191 Inseln, verteilt auf 14 Grossatolle ragen wie weisse Perlen aus dem Wasser umgeben von Lagunen und Korallenriffen.

 

Als erstes im Lhaviyani Atoll besichtigten wir die Insel Komandoo. Hier arbeiten alles einheimische Angestellte bis auf 2 Personen. Die Insel ist im 4 Sterne-Plus-Bereich und ein Adults Only Hotel (ab 18 Jahren). Das Aussenriff ist sehr nahe und man kann gut Wasserschildkröten und Baby Riffhaie sichten. Die Sonnenuntergangsseite ist zur Einheimischeninsel gelegen. Wellenbrecher schützen die Insel vor Erosion. Teilweise ist der Sandstrand nur sehr schmal, dies zum Beispiel bei den Jacuzzi Beach Villen. Es gibt hier keinen motorisierten Wassersport. Die Insel wird viel von Paaren und Hochzeitsreisenden gebucht.

 

Anschliessend fahren wir weiter nach Hurawalhi zum Mittagessen im trendigen, modernen Buffetrestaurant. Ich fand das Essen hier megafein, für mich etwas vom Besten an Buffetrestaurants, welche wir auf den Malediven gesehen hatten. Es gab tolle Salate und Vorspeisen, feine Fleisch-und Fischgerichte und es wird auch viel Wert auf gesunde, leichte Küche gelegt. Nebst dem Buffetrestaurant gibt es noch das auf Stelzen über Wasser gebaute à la carte Restaurant für Teppanyaki und Seafood Spezialitäten und das einzigartige Unterwasser Restaurant, wo man auf 5,8 Meter Tiefe im vollverglasten Restaurant neben den schwimmenden Fischen feine Gourmetküche geniessen kann. 

Die Insel ist nochmals höher im Standard als Komandoo, nämlich im 5 Sternebereich. Sie gehört wie das Komandoo zur Crown Champa Kette und besticht durch zeitlose Eleganz, einer traumhaften Lagune sowie einem fisch- und korallenreichen Hausriff. Beim Hauptrestaurant befindet sich auch das schöne Infinity Pool und ein Loungebereich. Mehrere Bars, zwei Boutiquen, ein Fitnesscenter und ein Spa-Bereich runden das Angebot ab. Es werden zudem diverse Land- und Wassersportarten angeboten. Auf der Insel sind Gäste ab 15 Jahren willkommen. Wir fühlten uns sehr wohl in den edlen Ocean Villen über Wasser.

Unterwasser Restaurant 5,8
Ocean Villas Hurawalhi
Strand auf Hurawalhi
Buffetrestaurant Hurawalhi
Ocean Villa Hurawalhi
Inselwelt von oben
Bereit für den Abflug ins Lhaviyani Atoll

Kudadoo, Fushifaru und Kuredu im Lhaviyani Atoll

Heute durften wir die Kudadoo Maldives Private Island besichtigen. Das Resort ist noch im Bau und soll im Dezember eröffnet werden. Es wird etwa 3x so teuer wie das Hurawalhi werden, eine Insel im High-End Bereich.

Das Konzept heisst hier Triple A: Anywhere, Anytime, Anything, alles inklusive ausser einige wenige High End Produkte.

Der Gast kann hier alles haben solange es verfügbar ist. Dies geht von Spa Behandlungen, Essenswünsche über Tauchen etc.

 

Das Resort besteht aus insgesamt 15 Wasservillen mit Pools, zwei davon mit Two Bedrooms mit bis zu 380m2 Wohnfläche. Ein japanischer Architekt hat alles entworfen und es wurde mit den erlesensten Materialien modern, trendig und luxuriös eingerichtet. Die Villen lassen keine Wünsche offen. Es gibt zudem separate Räume für Bedienstete der Gäste. In einem grossen Hauptgebäude auf der anderen Seite der Insel ist das Restaurant, der Spa, das Fitnesscenter, die Bar und ein Infinity Pool. Da die Insel nur 5 Bootsminuten von der Schwesterninsel Hurawalhi liegt, kann das Restaurantangebot inkl. des Unterwasser Restaurants mitgenutzt werden.

 

Die nächste Insel, welche wir besichtigten, hiess Fushifaru. Wir wurden hier wiederum sehr herzlich empfangen. Das Inselresort ist erst seit einem Jahr offen und ebenfalls im Fünfsternebereich. Diese Insel fand ich sehr sympathisch, sie gehört Einheimischen. Die 49 Villen sind alle Beach Front mit oder ohne Pool und es gibt 5 Watervillen mit Jacuzzi. Das Hausriff ist rund um die Insel mit mehreren Einstiegstellen. Die Insel liegt zwischen zwei Strömungen daher eher für Advanced Taucher zu empfehlen. Zum Schnorcheln werden denn auch Westen emfpohlen. Auf der Insel gibt es sogar einen Meeresbiologen und es werden spezielle Ausflüge zu Delfinen (kein Schwimmen mit Delfinen), zu Green Turtles und Mantaschnorcheln angeboten. Die beste Zeit um Mantas zu sehen ist zwischen September und November.

Das Wassersportprogramm ist recht gross von Banana Rides, Jetskis, Wakeboard über Kitesurfen Kayak etc. Speziell erwähnen möchte ich das Fitnesscenter mit Sicht aufs Meer und den idyllischen Spa Bereich im Inselinnern.

 

Unser letztes Ziel war die Insel Kuredu. Sie ist die zweitgrösste Malediveninsel, ein grosses Resort mit verschiedenen All-Inclusive Programmen im Vierstern-Bereich. Im mittleren Teil der Insel befindet sich die ganze Infrastruktur wie Restaurants, diverse Shops und Boutiquen, Sportscenter, Bars, Fitnesscenter etc. Es gibt drei Bereiche. Die zwei Wohnbereich "Sangu" ab 18 Jahren und "O" ab 12 Jahren bieten jeweils eigene Reception, Restaurant/Bar und Pool und der Hauptbereich mit Wohneinheiten (z.B. auch für Familien mit kleinen Kindern) ist für alle zugänglich. Die Lagune ist sehr schön, man kann hier richtige Spaziergänge machen. Für eine Inselumrundung zu Fuss braucht man ungefähr eine Stunde. Vor Ort ist auch eine Meeresbiologin, da in einem Teil der Lagune etwa 160 Schildkröten beheimatet sind und in einem anderen Teil kann man Babyrochen sehen.

 

Unser Abendessen im japanischen à la carte Restaurant war ausgezeichnet. Es ist eines von 3 à la carte Restaurants im Resort.

Abends gibt es jeweils Unterhaltung im Lounge/Bar Bereich. Hier wird es niemandem langweilig.

Kuredu Poolanlage
Fushifaru Beach Bungalow
Fushifaru Buffetrestaurant
Fushifaru Beach Bungalow
Ankunft auf Fushifaru
Kudadoo Villa
Kudadoo Watervilla
Spa Bereich in Fushifaru

Vilhamendoo und Mirihi im Ari-Atoll

Wir hatten das Glück, dass wir direkt per Wasserflugzeug ins Ari Atoll geflogen wurden, normalerweise hätten wir in Malé umsteigen müssen um von einem Atoll ins andere zu wechseln. Es wird deshalb generell empfohlen, dass man ein Island Hopping im gleichen Atoll macht.

 

Die Insel Vilhamendoo, welche wir heute besichtigten, ist bekannt für eines der schönsten Hausriffs der Malediven - ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Eine 4 Sterne Insel mit guter Preis-/Leistung. Alle Zimmer haben grundsätzlich die gleiche Innenausstattung, nur die Lage und Grösse unterscheidet dann die verschiedenen Kategorien. Die Insel ist zweigeteilt in einen Familien und einen Erwachsenenbereich.

Der Strandbereich ist nicht so breit, man kann aber entlangspazieren und hat viele schöne, schattige Plätzchen zwischen den Bungalows und dem Meer.

Es herrscht eine lockere Atmosphäre und man hat ein grosses Sport- und Aktivitätenangebot sowie tägliches Unterhaltungsprogramm und geniesst eine sehr gute Küche.

 

Für uns gings dann weiter nach Mirihi, eine der kleinsten Malediveninseln. Die Insel mit dem Motto: As unique as you, ist bei Schweizern sehr beliebt. Im Fünfsterne-Bereich hat man hier eine ruhige, gediegenen Barfuss-Atmosphäre.

Eine Insel zum Relaxen, kein Fernseher in den Unterkünften, keine laute Musik und kein Pool, denn das liegt vor der Haustür. Eines der besten Hausriffs (eigene Korallenzuchtstation), viele schöne Tauchplätze in nächster Nähe und den feinsten puderweissen Sandstrand. Einmal pro Woche wird ein Open Air Kino am Strand organisiert. Morgens gibts Yoga um in den Tag zu starten.

Die Küche ist hervorragend mit einem Schweizer Chef. Die Wein Lounge bietet über 300 verschiedene Weine und Champagner.

Die Rumkollektion umfasst über 100 verschiedene Rumsorten. Degustationen mit hauseigenen Pralinen können arrangiert werden.

 

Es gibt nur 6 Beach Villen, dafür aber 30 Water Villen und 2 Two Bedroom Overwater Villen. Kinder sind ab 8 Jahren willkommen.

Ein Beach House mit 2 Schlafzimmern, einem Sofabett, eigener Küche und Wohnraum für max. 6 Personen kann seit neuestem auch gebucht werden. 

Mirihi Watervilla
Mirihi
Lounge im Erwachsenenbereich Vilhamendoo
schattiges Plätzchen auf Vilhamendoo
Beach Villa Vilhamendoo

Dhigura und LUX im Ari Atoll

Von Mirihi aus fuhren wir mit dem Boot in etwa einer Stunde auf die Einheimischeninsel Dhigura. Nun stand ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm und zwar eine Exkursion zu den Walhaien. Ausgestattet mit Schnorchel und Taucherbrille fuhren wir raus ans Aussenriff zwischen Dhigura und der Insel LUX. Walhaie können hier das ganze Jahr über gesichtet werden.

Plötzlich wurde es hektisch auf dem Boot als die Einheimischen den Riesenfisch im Wasser entdeckten. Nun mussten wir sofort ins Wasser springen. Unser Walhai war etwa mittelgross mit zirka 6 bis 7 Metern Länge und kam geradewegs auf mich zugeschwommen. Es war ein unglaubliches Erlebnis diesen friedlichen Riesenfisch so nah bewundern zu können. Wir waren alle ganz aufgeregt und glücklich.

 

Nach diesem riesigen Highlight waren wir im Hotel Boutique Beach Dhigurah zum Mittagessen eingeladen. Das Hotel liegt am Rande des Einheimischendorfes und hat 6 einfache Zimmer. Von der Dachterrasse aus kann man die Insel und den Strand überblicken. Das Hotel funktioniert wie eine Lodge mit All-Inclusive Schnorcheln oder All-Inclusive Tauchen (2-3 Tauchgänge pro Tag, Ausrüstung kann gemietet werden) und hat einen separaten Strandbereich. Auf der Insel gibt es keinen Alkohol und wer ins Dorf spazieren möchte, muss Knie und Schultern bedecken. 

Die Menschen sind hier sehr gastfreundlich und herzlich, die Küche ist einfach aber sehr gut. Wer ein autenthisches Malediven Erlebnis sucht, keinen Luxus braucht und leidenschaftlich gerne taucht, ist im Boutique Dhigura Beach genau richtig.

 

Da ein kleiner Sturm aufzog, verzögerte sich unsere Weiterreise nach LUX um einige Stunden, deshalb war es dann schon recht spät als wir endlich LUX erreichten. Der Empfang war sehr freundlich und wir hatten gerade noch Zeit für eine ganz kurze Besichtigung.

Das 2016 neu renovierte LUX Resort im Fünfsterne Bereich mit 187 Villen in verschiedenen Kategorien liegt auf einer der grössten Inseln der Malediven mit 2km Länge. Es bietet wunderschöne palmengesäumte Strände und eine sehr grosse Lagune. Das Riff ist nur per Boot erreichbar. Das Resort kann mit einem sehr breiten Angebot an Aktivitäten und Restaurants aufwarten. Es ist alles sehr trendy und stylish, die Villen sind sehr modern und hell eingerichtet und genügen höchsten Ansprüchen.

 

Abends erwartete uns Jonas Amstad, der Schweizer Manager des Resorts mit zwei seiner Angestellten zum Apéro und

anschliessenden Abendessen im mediterranen à la carte Restaurant. Das Essen war ganz ausgezeichnet und bei einem feinen Drink liessen wir dann den Abend und die letzten Stunden auf den Malediven ausklingen.

LUX Lobby mit Caféteria mit eigener Kaffeerösterei
Walhai
paradiesischer Strand beim LUX
LUX Chill time
Walhai
Walhai
LUX Beach Villa