Inselparadies Mauritius

Inselparadies Mauritius

Strandferien

02.September 2019 - 17.September 2019

Ostküste - Hotel Salt of Palmar

Nach einem angenehmen Direktflug mit Edelweiss über Nacht landeten wir am Morgen in Mauritius. Während dem Anflug lässt sich die Schönheit dieser Insel schon von Oben erahnen.

Für den der die Schönheit von Oben gerne etwas länger möchte empfiehlt sich ein Helikopterflug, den man im Voraus buchen kann.

Am Flughafen angekommen, schnappten wir uns schnell unser Gepäck und gingen nach einer einfachen Pass-und Zollkontrolle in Richtung Mietwagenstation. Diese ist direkt am überschaubaren Flughafen in Mauritius zu finden.

Nach einer kurzen Einführung konnte unsere Reise durch Mauritius also im Südosten starten. Ab nun hiess es wie bereits in Südafrika: Achtung Linksverkehr.

Unser Ziel für die nächsten Tage war die Ostküste und da wir ja im Urlaub sind, sind die Etappen zum Fahren auch recht überschaubar. Ein weiterer Grund für die kurzen Etappen – die Insel ist einfach nicht grösser.

Entlang der Strecke macht sich ein recht ursprünglicher Eindruck bemerkbar. Wir kamen durch kleine Fischerörtchen, zogen an Zuckerrohrplantagen vorbei oder an Einheimischen, die auf den Feldern ihre Arbeit verrichteten.

Unser Ziel der nächsten Tage war Palmar und wir wohnten im wunderschönen Boutiquehotel Salt of Palmar. Das Hotel gehört zur LUX-Kette und eröffnete erst im November 2018 unter neuem Namen und Konzept.

Das Konzept ist sehr nachhaltig und modern. Begrüsst wurden wir mit einem „Salt“-Moment – einem Salzritual am Strand, der uns so richtig „abgeholt“ hat.

Das Personal ist sehr herzlich und begegnet einem sehr nah – das Konzept, sich hier wie Zuhause zu fühlen, geht bei der Gastfreundschaft der Mauritier auf.

Nach unserem Willkommensgetränk bekamen wir unsere Salt-Flasche. Diese bekommt jeder Gast als Geschenk und kann sich stets Wasser an Wasserspendern in der Hotelanlage nachfüllen, da das Salt plastikfrei ist.

Der Checkin erfolgt sehr unkompliziert und papierlos auf Tablets. Durch das runterladen der Salt-App wird das Smartphone zum elektronischen Zimmer-Schlüssel. Desweitern sieht man in der App alle möglichen Aktivitäten (z.B. Koch-und Backkurse oder Ausflüge, Sport), die das Hotel zu bieten hat. Das kleine Hotel hat eine eigene Bäckerei und schliesst bei der Auswahl der Lebensmittel für das tägliche Essen und auch der Pflegeprodukte nur regionale Verträge. Ebenso im Zimmer ist alles „Made in Mauritius“ - einzig das Boxspringbett ist aus Schweden und sehr bequem.

Ein wunderschöner Poolbereich, eine lässige Rooftopbar und ein buchtiger Sandstrand warteten auf uns entdeckt zu werden.

Die Strände an der Ostküste sind an einigen Stellen nicht sehr breit. Bei Ebbe konnten wir aber einen sehr schönen kilometerlangen Spaziergang am Strand machen in Richtung Belle Mare.

Wer es aktiver mag, kann gegen Reservierung kostenfrei auch an Glasbodenbootfahrten oder Schnorchel Touren teilnehmen, Kajaks ,Paddelboote oder SUPS leihen.

Die Küche des Salts ist grossartig: Das Abendessen ist a la carte und dank verschiedener Grössenkonzepte wird auch hier darauf geachtet, wenig Foodwaste zu haben. Beim Frühstück kann man ebenso a la carte wählen sodass hier deutlich weniger Lebensmittel weggeschmissen werden, im Vergleich zu einem Buffet.

Das Salt Hotel ist wirklich eine Perle und für mich ein Absolutes Repeaterhotel. Wer etwas Kleines aber Feines sucht, ist hier genau richtig.

Zuckerrohrplantage
Sicht vom Poolview Zimmer
Poolanlage
Frühstück a la carte
Glasbodenboottour
Rooftop Bar

Norden und Nordwesten

Beachcomber Trou aux Biches

Mit dem Auto ging es weiter entlang der Küstenstrasse in den Norden bzw. Nordwesten der Insel.

Unterwegs mussten wir ganz oft anhalten – die öffentlichen Strände sind einfach so wunderschön gewesen und mussten immer wieder bestaunt werden.

Im Beachcomber Trou aux Biches angekommen fällt sofort der breite, flach abfallende Sandstrand mit traumhaften Sonnenuntergängen auf. Dieser Strandabschnitt hat mir auf ganz Mauritius am besten gefallen.

Bei Beachcomber werden Wasseraktivitäten ebenfalls grossgeschrieben.

So haben wir uns mal an Wasserskifahren ausprobiert und durften am nächsten Morgen mit auf die Schnorchel Tour gehen, ausserhalb des Riffs. Die Unterwasserwelt war hier noch schöner als auf Höhe des Salt of Palmar Riffs. Da die Schnorcheltouren 1x Morgens und 1x am Nachmittag gegen Anmeldung gehen, sollte man sich frühzeitig anmelden. Im Rahmen der Halbpension haben wir am Abend das leckere asiatische a la Carte Restaurant besucht. Ausserdem gab es noch einen Inder, ein mediterranes Restaurant am Beach und ein Buffetrestaurant.

Am Abend wurde uns eine traditionelle Show geboten und nach den Frühstücksbuffet zogen wir weiter Richtung Port Louis.

Wir parkierten unser Auto etwas ausserhalb, da wir vor dem Stadtverkehr und den Parkmöglichkeiten etwas Respekt hatten. Vom Parkplatz an der Marina aus brachte uns ein Shuttle direkt vor die Haltestelle des Central Markets.

Beim Betreten der Markthalle traten uns Düfte der Gewürze und der Duft von frischem Gemüse und Obst entgegen.

Es gibt ganz typische Snacks und Gebäck und im oberen Bereich und man kann neben Souvenirs auch Kleidungsstücke erwerben.

Nach einer leckeren Stärkung zogen wir weiter Richtung Marina. Dort hat es auch Shoppingmöglichkeiten für die, die möchten, wenn das Wetter mal nicht so mitmachen sollte oder einige Museen.

Bras d’Eau Public Beach
Wasserskifahrversuche im Beachcomber
Beachcomber Trou aux Biches
Central Market Port Louis
Marina Port Louis

Chamarel

Unser Tagesziel für heute war aber noch einige Kilometer entfernt: Die wunderschöne Lakaz Chamarel Lodge in Chamarel. Hier erwartet uns eine ganz exklusive und mit Liebe geführte Ecolodge mit atemberaubender Sicht. Wer einen Kontrast zu grösseren Hotelanlagen am Strand sucht, ist hier genau richtig. Ausserdem lässt sich hier auch Badeferien mit Aktivurlaub verbinden - die Natur lädt ein, besichtigt zu werden, ganz gleich ob mit Velo oder auf schönen Wanderungen. Nebst dem Naturschauspiel kann man auch den hausgemachten Rum in der Destillerie verköstigen im "The Rhumerie de Chamarel".

Die Velos kann man kostenfrei und unkompliziert leihen, um die Gegend zu erkundigen. Wer es ruhig möchte, ist hier natürlich auch richtig. Man kann hier auch gut einfach "sein" und der Natur lauschen, die Blicke geniessen, gut Essen und etwas feines Trinken oder im kleinen Spa eine Massage buchen.

Chamarel ist bekannt für die siebenfarbige Erde und den Lakaz Wasserfall. Diese Spots werden von unzähligen Kleinbussen natürlich in Rahmen von Tagesausflügen besucht, Hat man eine Lodge - und es hat wirklich nicht viele dort oben - kann man die Naturschönheiten noch etwas "für sich" haben und am Morgen direkt aufbrechen, bevor die Ausflugsbusse kommen.

Die Lakaz Chamarel Exclusive Lodge wird sehr nachhaltig geführt und ist noch ein richtiger Geheimtipp.

Pool Suite View
Chamarel by bike
Siebenfarbene Erden
Chamarel Wasserfall

Süden - Kitesurfparadies Le Morne

Vom Hinterland ging es für uns in Richtung Süden ins wunderschöne Le Morne. Die nächsten Tage standen im Zeichen des Kites - wir knüpften bei einem Kitesurfkurs in der Lagune südöstlich des Le Mornes an unser Anfängerwissen aus Marokko an.

Der Kitespot ist perfekt für Anfänger (und natürlich auch Profis), da man im Wasser stehen kann und der Wind meist sehr konstant weht.

Geht man aber auf die westliche Seite von Le Morneist es fast windstill und man kann an den schönen Stränden der Hotels Baden und wunderschöne Sonnenuntergänge geniessen.

Ein weiteres Highlight dieser Woche war die Wanderung auf den Berg Le Morne. Am Morgen ging es los und gegen Mittag wurden wir mit einer atemberaubenden Sicht am Gipfel belohnt, Die Wanderung würde ich als anspruchsvoll bezeichnen und es hat einige, steile Abschnitte, die manchmal ins Klettern übergehen. Wer nicht bis zum Gipfel möchte, für den lohnt sich die Wanderung trotzdem. Schon bis zur halben Höhe belohnen wunderschöne Ausblicks--Möglichkeiten.

Kitespot Le Morne
Steiler Aufstieg...
...auf den Le Morne...
...bis zum Gipfel

Südosten - Beachcomber Shandrani Hotel

Da der Direktflug mit der Edelweiss am Morgen sehr früh nach Zürich ging, entschieden wir uns noch für ein Hotel der Beachcomber Kette nahe Flughafen. Mit 15 Minuten Transferzeit liegt dieses Haus optimal in Maheburg und ist weit mehr als nur für einen Zwischenstopp geeignet. Mit Fluglärm muss man allerdings rechnen tagsüber, da das Hotel in der Einflugschneise liegt. Für uns war dies nicht störend und eher beeindruckend.

Die tolle Anlage macht direkt beim Betreten einen grandiosen Eindruck - Meerblick, soweit das Auge reicht. Man kann an drei Abschnitten rund um die Anlage Baden und die Strände sind wirklich schön. Weiter wartet ein Boathouse mit unzähligen Wassersportmöglichkeiten (im Preis inbegriffen) und ein rundum perfekter Service in diesem Haus auf uns.

Wir mieteten uns ein Segelboot und schipperten den baldigen Sonnenuntergang entgegen.

Zum Abschluss gab es ein feines Menu im asiatischen Restaurant bevor es am nächsten Morgen dann zurück nach Zürich ging.

Mauritius ist für Jedermann etwas und weit mehr als nur Luxus und Beach – Strandurlauber, Aktivurlauber, Ruhesuchende, Familien, Paare, Alleinreisende, hier kann einfach jeder auf seine Kosten kommen.

Segelturn im Beachcomber Shandrani
Byebye Mauritius