Pferde, Island

Island im Winter – Ferien vom Spezialisten

Island – die wichtigsten Fakten vom Spezialisten

Die Insel Island hat nicht mehr als 330'000 Einwohner und ist damit eines der am dünnsten besiedelten Länder weltweit. Island ist auch eine aktive Vulkaninsel. Der berühmteste Vulkan der Insel ist Eyjafjallajökull. Die Vulkane sind einzigartige, aber auch gefährliche Naturschauspiele. Der Ausbruch im Jahr 2010 zeigte dies deutlich. Wenn Sie bestimmte Gefahren beachten, die in der Natur lauern können, und versuchen, sie zu vermeiden, können Sie dank der erfahrenen Island Spezialisten wunderschöne Ferien in Island verbringen.

Die Insel bietet eine idyllische Landschaft und einen atemberaubenden Panoramablick. Geniessen Sie den internationalen Stil der isländischen Hauptstadt Reykjavik und beginnen Sie, die Entspannung und die äusserst freundliche Haltung der Einheimischen zu verstehen.

Um nach Island einzureisen, müssen Sie als Schweizer Staatsbürger nur Ihren Reisepass oder einen Personalausweis vorlegen. Der Reisepass muss mindestens noch 90 Tage nach dem geplanten Abreisetag gültig sein. Die Passkontrolle ist in der Regel vor Ort nicht sehr streng, was jedoch nicht bedeutet, dass Sie keine gültigen Dokumente benötigen.

Die typische lokale Küche umfasst Fischgerichte und Meerestiere. Es gibt auch Rindfleisch, Schweinefleisch und Hühnchen als Ausnahmen auf der Speisekarte. Lammfleisch steht hingegen öfter auf dem Menüplan. Obwohl fast jedes Restaurant auch internationale Küche anbietet, können Sie sich ruhig an die einheimischen Spezialitäten wagen.

Die Reisezeit gilt in Island das ganze Jahr über. Aus diesem Grund lässt sich die beste Reisezeit nicht genau bestimmen. Dies hängt nicht nur von jedem Reisenden selbst ab, sondern auch von Ihrer Absicht, nach Island zu reisen. In den warmen Sommermonaten können Sie Ausritte unternehmen und den Charme der Wälder entdecken, während der kalte Winter seine ganz eigene Faszination ausstrahlt. Bewundern Sie schneebedeckte Lavalandschaften, vereiste Wasserfälle und das einzigartige Nordlicht!

Unter dem Einfluss des Golfstroms bleibt das Klima der gesamten Insel relativ mild. In Reykjavik liegt die durchschnittliche Tiefsttemperatur in den Wintermonaten bei etwa -5 Grad Celsius, während das Hochland deutlich kälter ist und die Temperatur auf -20 Grad Celsius fällt.

Der Winter bleibt also eher mild, doch die Sommermonate sind überraschend kühl. Island ist mit durchschnittlich 14 Grad definitiv nicht für Strandferien geeignet. Durch die kurzfristigen und starken Temperaturschwankungen ist die Vegetation auf der Insel instabil. Die Schönheit der verschiedenen Pflanzen kommt dadurch noch effektiver zur Geltung.

Da einige Feiertage von Jahr zu Jahr variieren, werden sie hier nur in Form des Monats, in dem sie stattfinden, aufgeführt.

  • 1. Januar: Nýársdagur (Neujahr)
  • April: Skírdagur (Gründonnerstag), Föstudagurinn langi (Karfreitag), Páskadagur (Ostersonntag), Annar í páskum (Ostermontag)
  • 1. Mai: Hátíðisdagur Verkamanna (Tag der Arbeit)
  • Mai: Uppstigningardagur (Christi Himmelfahrt), Hvítasunnudagur (Pfingstsonntag), Annar í hvítasunnu (Pfingstmontag)
  • 17. Juni: Íslenski þjóðhátíðardagurinn (Nationalfeiertag)
  • 24. Dezember: Aðfangadagur (Heiligabend)
  • 25./ 26. Dezember: Jóladagur, Annar í jólum (Weihnachtsfeiertage)
  • 31. Dezember: Gamlárskvöld (Sylvester)

Die offizielle Sprache des Landes ist Isländisch. Selbst wenn Sie die Nationalsprache nicht fliessend sprechen, werden Sie auf Reisen in Island auf keine Schwierigkeiten stossen. Die meisten Isländer sprechen Englisch und einige sogar Deutsch. In jedem Fall werden Sie feststellen, dass die Menschen hilfsbereit sind und bei Bedarf mit Händen und Füssen kommunizieren können.

Um sich im Zielland besser verständigen zu können und den Einheimischen etwas Arbeit bei der Kommunikation abzunehmen, sollten Sie einige Begriffe in der Nationalsprache im Voraus üben. Von dieser Offenheit und Mühe sind Isländer begeistert!

  • Hallo! – Halló!
  • Tschüss! – Bless!
  • Guten Tag! – Góðan daginn!
  • Auf Wiedersehen – Vertu blessaður!
  • Entschuldigung, ... – Fyrirgefðu, ...
  • Bitte! – Gjörðu svo vel!
  • Danke – Takk
  • Ja – Já
  • Nein – Nej
  • Ich heisse... – Ég heiti ...
  • Prost! – Skál!
  • Ich hätte gerne ... – Gæti ég fengið ...
  • Was kostet ...? – Hvað kostar ...?
  • Hilfe! – Hjálp!
  • Toilette – Salemi
  • Zahlen bitte! – Borga, takk!
  • Ich spreche kein Isländisch. – Ég tala ekki íslensku

Die Isländische Krone, kurz ISK, ist die offizielle Landeswährung Islands. Um immer den aktuellen Wechselkurs zu kennen und die Preise bei Bedarf schnell umrechnen zu können, ist es sinnvoll, auf einen Währungsrechner zurückzugreifen. Dieser ist als Anwendung auf Ihrem Telefon oder im Internet verfügbar.

Kreditkarten von allen grossen Banken werden überall im Land akzeptiert. Geldautomaten finden Sie auch an vielen Orten und in einigen grösseren Hotels. Für einen reibungslosen Start sollten Sie jedoch im Vorfeld etwas Geld in lokale Währung umtauschen.

Die Wintersaison auf Island dauert von November bis März. Wer Nordlichter sehen möchte, reist am besten zwischen Ende September und Anfang April – dann sind die Nächte lang und dunkel genug. Februar und März verbinden winterliche Landschaften mit spürbar mehr Tageslicht und eignen sich gut für Rundreisen. Der Dezember punktet mit stimmungsvoller Adventszeit in Reykjavik, bietet aber nur wenige helle Stunden pro Tag.

Ein Direktflug von Zürich nach Keflavík dauert rund vier Stunden. Der internationale Flughafen liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Reykjavik; der Transfer in die Hauptstadt dauert mit Bus oder Mietwagen knapp eine Stunde. Dank der geringen Zeitverschiebung reisen Sie ohne Jetlag und können bereits am Ankunftstag erste Eindrücke der Insel sammeln.

Um die Wintersonnenwende im Dezember zeigt sich die Sonne in Reykjavik nur rund vier bis fünf Stunden pro Tag. Ab Januar werden die Tage rasch länger, im März sind es bereits etwa zwölf Stunden. Planen Sie Ausflüge deshalb um die Mittagszeit – und nutzen Sie die langen, dunklen Abende für die Suche nach dem Nordlicht.

Nordlichter können bei klarem Himmel grundsätzlich überall auf Island erscheinen – entscheidend sind Dunkelheit und möglichst wenig künstliches Licht. Verlassen Sie deshalb abends die beleuchteten Ortschaften und halten Sie Ausschau Richtung Norden. Die besten Chancen bestehen zwischen September und April. Weitere Tipps finden Sie auf unserer Seite zu den Nordlichtern in Island.

Buchen Sie Ihre Winterreise idealerweise mehrere Monate im Voraus. Über Weihnachten und Neujahr sowie in den beliebten Nordlicht-Wochen sind Unterkünfte und Mietwagen mit Winterausrüstung früh ausgebucht. Eine frühzeitige Planung sichert Ihnen zudem die gewünschten Flugverbindungen. Unsere Island-Spezialisten stellen Ihre Reise gerne individuell zusammen und kennen die Verhältnisse vor Ort.

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