Finnland

Beste Reisezeit für Finnland

Weisse Nächte im Sommer, Polarnacht im Norden

Die beste Reisezeit für Finnland hängt vom Programm ab: Juni bis August für Seenplatte, Wandern und Mitternachtssonne, Dezember bis März für Nordlichter, Huskytouren und Glasiglus. Der Unterschied zwischen Helsinki und Lappland beträgt im Winter gut zehn Grad.

Klimatabelle Finnland

MonatHelsinki °CRovaniemi °CTageslicht Rovaniemi
Januar-2-114 Std.
Februar-3-117 Std.
März1-611 Std.
April7115 Std.
Mai14819 Std.
Juni191524 Std.
Juli221923 Std.
August201618 Std.
September141013 Std.
Oktober839 Std.
November3-45 Std.
Dezember0-92 Std.

Winter und Sommer sind zwei verschiedene Reisen

Von Dezember bis März liegt Lappland unter geschlossener Schneedecke. Dezember und Januar sind am dunkelsten – nördlich des Polarkreises geht die Sonne wochenlang nicht auf, es bleibt bei blauer Dämmerung. Februar und März bringen mehr Licht bei gleicher Schneelage und ebenso guten Nordlichtchancen; für Familien sind sie meist die bessere Wahl.

Von Juni bis August kehrt sich alles um: In Rovaniemi geht die Sonne im Juni gar nicht unter. Die Seenplatte mit über 188 000 Seen wird zum Kanu- und Hausbootrevier, die Wälder zum Beeren- und Pilzland. Mücken sind im Juli allerdings ein ernstzunehmendes Thema.

Reisezeit nach Erlebnis

Nordlichter: Von September bis März nördlich des Polarkreises, statistisch an rund zwei von drei klaren Nächten.

Glasiglus und Eishotel: Dezember bis März, in der Hochsaison Monate im Voraus ausgebucht.

Huskys und Rentiere: Dezember bis April, solange die Schneedecke trägt.

Weihnachtsmanndorf Rovaniemi: Ganzjährig geöffnet, am stimmungsvollsten im Dezember.

Saimaa und Hausboot: Juni bis August; dort lebt auch die seltene Saimaa-Ringelrobbe.

Ruska: Die Herbstfärbung Lapplands im September – kurz, intensiv und wenig bekannt.

Juni bis August für Seenplatte, Wandern und Mitternachtssonne; Dezember bis März für Nordlichter, Huskytouren und Glasiglus. In Rovaniemi geht die Sonne im Juni gar nicht unter, im Dezember kaum auf.

Februar und März. Die Schneelage ist dieselbe wie im Dezember, die Nordlichtchancen ebenso gut, aber es gibt neun bis elf Stunden Tageslicht statt zwei bis vier – das macht Aktivitäten mit Kindern deutlich einfacher.

Nördlich des Polarkreises erscheinen sie zwischen September und März an rund zwei von drei klaren Nächten. Entscheidend ist wolkenfreier Himmel; planen Sie deshalb mindestens drei bis vier Nächte ein.

Die Herbstfärbung Lapplands im September. Zwergbirken und Moore leuchten dann rot und gelb, die Mücken sind weg und die Wanderwege leer – eine kurze, in Mitteleuropa kaum bekannte Saison.

Im Juli in Lappland ja, besonders in Seen- und Moornähe. Mückenschutz und lange Kleidung gehören ins Gepäck. Im Juni sind sie noch erträglich, ab Ende August verschwinden sie weitgehend.

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