Weihnachten in der Antarktis

Flagge Antarktis

Weihnachten in der Antarktis

Feiern Sie zwischen Pinguinen, Walen und Eisbergen – ein unvergessliches Abenteuer. In der Antarktis sind ­Ihnen weisse Weihnachten garantiert!

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Reiseprogramm

Weihnachten in der Antarktis

Tag 1: Santiago de Chile

Chiles Hauptstadt ist aufregend und vielfältig. Ihr Abenteuer be­ginnt hier mit einer Übernachtung.

Tag 2: Santiago de Chile/Punta Arenas

Frühmorgens fliegen Sie nach Punta Arenas. Hier können Sie an einer Stadtwanderung teilnehmen, bevor wir an Bord von MS Roald Amundsen gehen und die Expedition in die Antarktis beginnt.

Tag 3: Chilenische Fjorde

Geniessen Sie die Fahrt durch den Beagle-Kanal und den Blick auf die Fjorde und mächtigen Berge, die steil zum Wasser hin abfallen.

Tag 4–5: Kap Hoorn und die Drake-Passage

Auf fast 56° Süd ist Kap Hoorn der südlichste Punkt Südamerikas. Bevor es den Panamakanal gab, mussten Seefahrer an dieser felsigen Landspitze vorbei, um von der einen Seite Ame­rikas zur anderen zu gelangen. Wir werden versuchen, am Kap Hoorn anzulanden. Je nach Wetterlage wird MS Roald Amundsen im Anschluss eineinhalb bis zwei Tage die Drake-Passage durchfahren.

Tag 6–12: Antarktis

Was die Antarktis so überwältigend macht: Jede Reise zu diesem Kontinent ist eine wahre Expedition. Auch die anspruchsvollste Technologie kann sich nicht über die klimatischen Herausforderungen hinwegsetzen, die Teil dieser Umgebung sind. Darum müssen wir pragmatisch sein: Wir wechseln unsere Anlandungsorte, legen Routen um und verschieben Pläne. Das bedeutet auch, dass wir den Vorteil der häufig idealen Bedingungen nutzen: Verbringen Sie Stunden an Land, auf dem Wasser mit Kajaks, beim Wandern oder beim Schippern zwischen Walen. Wetter-, Wind- und Eisbedingungen haben einen grossen Einfluss auf Programm und Plan. Wir werden versuchen, an verschiedenen Plätzen anzulanden, auch auf Deception Island, Half Moon Island, Brown Bluff, Cuverville Island und Neko Harbour. Alle diese Orte sind still und bieten unberührte Natur, Pinguin-Ko­lonien, Robben, Wale, Gletscher, Eisberge in jeder Form und Farbe sowie alte Walfang- und Forschungsstationen. Es ist schwierig, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Ein bekannter Spruch von erfahrenen Antarktis-Reisenden trifft es: «Wenn du die Antarktis mit Worten beschreiben kannst, bist du wahrscheinlich nie da gewesen.»

Tag 13: Entspannung auf See

Mit den Erlebnissen der Antarktis, die uns noch frisch in Erinnerung sind, feiern wir Weihnachten auf See. Geniessen Sie leckeres Essen im Restaurant und lassen Sie den Abend in der Bar ausklingen.

Tag 14: Die Magellanstrasse

Während wir die Schleife auf der Magellanstrasse vollenden, rekapitulieren wir das, was wir auf dieser Expedition alles erlebt haben. Denken Sie daran, Zeit an Deck zu verbringen, um nach Tieren Ausschau zu halten!

Tag 15: Punta Arenas/Santiago de Chile

Am Morgen erreichen wir Punta Arenas für den Rückflug nach Santiago de Chile.

Höhepunkte unserer Anlandungen in der Antarktis

Deception Island

Dieser charakteristische ringförmige Vulkankrater hat eine schiffbare Öffnung ins Innere. Im Naturhafen gehen wir an Land und besuchen in Whalers Bay eine verlassene Walfangstation sowie einen aufgegebenen britischen Stützpunkt.

Half Moon Island

Geniessen Sie den Aufenthalt auf dieser unglaublich fotogenen Insel. Wir erkunden die zerklüfteten Klippen, die eine grosse Kolonie von Zügelpinguinen sowie verschiedene Robben- und Seevogelarten beherbergen, die regelmässig die Insel besuchen.

Yankee Harbour

Früher nutzten Robbenfänger Yankee Harbour auf Greenwich

Island regelmässig als Ausgangsbasis. Es bot einen sicheren Naturhafen. Eine der interessantesten Attraktionen ist die riesige Eselspinguin-Kolonie, die auf 4.000 Brutpaare geschätzt wird.

Antarktischer Sund

Das riesige Schelfeis des antarktischen Kontinents lässt kilometerlange Tafeleisberge entstehen. Die starken Strömungen des Weddell-Meeres transportieren diese massiven, flachen, spitzen Eisberge nach Norden in den Antarktischen Sund, im Nordosten der Antarktischen Halbinsel. Wir hoffen, diesen atemberaubenden Anblick bei der Durchfahrt geniessen zu können.

Brown Bluff

Dieser 743 Meter hohe, rostfarbene Steilhang ist vulkanischen Ursprungs und sein Strand mit sogenannten Lavabomben übersät. Zu den Wildtieren, mit denen wir hier auf Tuchfühlung gehen können, gehören Adelie- und Eselspinguine sowie Dominikanermöwen.

Cuverville Island

Cuverville Island ist bekannt als Heimat der grössten bekannten Eselspinguin-Kolonie auf der Antarktischen Halbinsel. Wir fahren durch den schmalen Errera-Kanal – von und nach Cuverville – und sehen Eisberge, die in den nahen Flachwasserzonen auf Grund gelaufen sind.

Wilhelmina Bay

Gehen Sie an Land und geniessen Sie die beeindruckende Kulisse sowie die spektakulären Eisformationen von winzigen vorbeitreibenden Bruchstücken bis hin zu grossen Eisbergen. Die Bucht ist ein Futtergebiet für Wale und Robben und diente den einstigen Walfängern als reiches Jagdrevier.

Neko Harbour

Die Eselspinguin-Kolonie liegt eingebettet in der Andvord Bay, umgeben von den Bergen und hohen Gletscherwänden der Halbinsel. Neko ist einer der wenigen Orte in diesem Gebiet, wo wir das antarktische Festland betreten können.

Paradise Harbour

Paradise Harbour bietet eine weitere seltene Gelegenheit, das Festland zu betreten. Hier erwarten uns einige der schönsten Ausblicke der Halbinsel sowie eine Forschungsstation und Pinguin-Kolonien.

Lemaire-Kanal

Dieser elf Kilometer lange und 1,6 Kilometer breite Kanal zählt zu den schönsten Passagen in der Antarktis. Er bietet spektakuläre Ausblicke sowie fantastische Fotomotive.

Petermann Island

Die Insel in der malerischen Penola Strait ist der perfekte Ort, um Eisberge und Wale zu sichten und den Blick über den Kanal bis zur Antarktischen Halbinsel schweifen zu lassen.

Detaille Island

Hier, an der ehemaligen Station W, führten Wissenschaftler geologische und meteorologische Untersuchungen durch. Die Station musste evakuiert werden, als Meereis und ungünstige Wetterlagen die Ankunft des Versorgungsschiffs unmöglich machten.

Horseshoe Island

Horseshoe Island beherbergt eine nahezu unveränderte und komplett ausgestattete wissenschaftliche Forschungsstation der Briten aus den 50er-Jahren. Sie wurde im März 1950 vom Falkland Island Dependencies Survey als Station Y gegründet und im August 1960 geschlossen.

Stonington Island

Nur wenige Touristen besuchen die felsige Insel. Freuen Sie sich auf die Besichtigung der verlassenen britischen und amerikanischen Forschungsstationen sowie des Museums.

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Copyrights: Karsten Bidstrup, www.kalvigfoto.com, Shutterstock, Lucia Zulianello

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